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Beratungsschwerpunkte

Dr. Stelzner berät und vertritt Auftraggeber und Auftragnehmer in allen Bereichen des privaten Baurechts sowie des Anlagenbaus. Den Tätigkeitsschwerpunkt bilden mittlere und große nationale und internationale Bau- und Anlagenbauprojekte. Weitere Beratungsschwerpunkte sind das Architekten- und Ingenieurrecht sowie das Versicherungsrecht mit Schwerpunkten im Sachversicherungs-, Haftpflicht- und Bauleistungsbereich.

Was andere sagen

Einer der meist empfohlenen Anwälte für Baurecht
Handelsblatt/Best Lawyers® 'Deutschlands Beste Anwälte 2020'

Ausgewählte Referenzen

  • Koelnmesse: Sanierungs- und Erweiterungsprojekt Koelnmesse 3.0
  • Stadt Köln bezüglich des Einsturzes des Historischen Archivs im Jahr 2009
  • Roermonder Höfe: Errichtung und Verkauf innerstädtisches Neubauquartier (ca. 55 Mio €)
  • Neubau der Hauptmensa Studierendenwerke Essen-Duisburg: Planungs- und Ausführungsbegleitung (über 20 Mio €)
  • Umfassende baurechtliche Beratung des Nürburgrings
  • Baubegleitendes Nachtragsmanagement in Großprojekten
  • Beratung nationaler und internationaler Anlagenbauvorhaben
  • Beratung von Biogasanlagenherstellern (PlanET Biogastechnik GmbH)

Vita  

  • Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Schwerpunkt Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, 2002 bis 2007
  • Wissenschaftlicher Geschäftsführer der Forschungsstelle für Versicherungswesen, Universität Münster, 2007 bis 2009
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer internationalen Großkanzlei, 2009
  • Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit Stationen u.a. bei einer internationalen Großkanzlei, 2009 bis 2011
  • Promotion zum Versicherungs- und Medienrecht, 2007 bis 2011
  • Rechtsanwalt seit 2011, seit 2012 bei Kapellmann

Weitere Qualifikationen und Mitgliedschaften  

  • Mitglied der ARGE Baurecht im Deutschen Anwaltverein, des Deutschen Baugerichtstags und des Instituts für Baurecht in Freiburg i.B. (lfBF)
  • Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster für Privates Baurecht und Werkvertragsrecht
  • Referent an der Technischen Akademie Wuppertal zum Privaten Baurecht
  • Zusatzausbildung Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Mitglied im Verein zur Förderung der Forschungsstelle für Versicherungswesen – Universität Münster e.V.
  • Vortrags- und Seminartätigkeit insbesondere zum Privaten Baurecht
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Veranstaltungen

19.02.2020
Filderstadt
Betoninstandsetzung im Ingenieur- und Wohnungsbau

Dr. Martin Stelzner (Mönchengladbach) hält im Rahmen der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema: Das nicht mehr ganz so neue Werkvertragsrecht - Eine vorausschauende Retrospektive für Auftraggeber, Planer und Auftragnehmer.

Noch immer ist nicht absehbar, ob, in welcher Form und wann die Instandhaltungs-Richtlinie veröffentlicht wird. Seit Juli 2018 ruht die Arbeit an der Instandhaltungs-Richtlinie aufgrund der Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bauchemie. Unter Federführung des DIBt soll nun ein Arbeitskreis bis Ende dieses Jahres ein Dokument erarbeiten, welches dann in der Neufassung der MVVTB 2020 eingeführt werden soll. Zum Zeitpunkt der Versendung dieser Einladung lagen hier noch keine neuen Erkenntnisse vor. Gleich zu Beginn der Veranstaltung werden die Teilnehmer auf tagesaktuellen Stand gebracht.

Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Tätigkeitsgebiet: Architekten- und Ingenieurrecht

Veranstalter: Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden Württemberg + Bayern e.V.

Adresse: Filderstadt

12.02.2020
Betoninstandsetzung im Ingenieur- und Wohnungsbau

Dr. Martin Stelzner (Mönchengladbach) hält im Rahmen der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema: Das nicht mehr ganz so neue Werkvertragsrecht - Eine vorausschauende Retrospektive für Auftraggeber, Planer und Auftragnehmer.

Noch immer ist nicht absehbar, ob, in welcher Form und wann die Instandhaltungs-Richtlinie veröffentlicht wird. Seit Juli 2018 ruht die Arbeit an der Instandhaltungs-Richtlinie aufgrund der Auseinandersetzungen mit der Deutschen Bauchemie. Unter Federführung des DIBt soll nun ein Arbeitskreis bis Ende dieses Jahres ein Dokument erarbeiten, welches dann in der Neufassung der MVVTB 2020 eingeführt werden soll. Zum Zeitpunkt der Versendung dieser Einladung lagen hier noch keine neuen Erkenntnisse vor. Gleich zu Beginn der Veranstaltung werden die Teilnehmer auf tagesaktuellen Stand gebracht.

Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Tätigkeitsgebiet: Architekten- und Ingenieurrecht

Veranstalter: Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden Württemberg + Bayern e.V.

Adresse: Germering

11.02.2020
28. Fachsymposium - Betoninstandhaltung heute für die Zukunft

Dr. Martin Stelzner (Mönchengladbach) hält in Laufe der Veranstaltung einen Vortrag zum Thema: Baurecht: Prüf- und Hinweispflichten in der Angebots- und Ausführungsphase.

Building Information Modeling (BIM) – Projektbeispiel aus der Instandsetzungsplanung

Aufgrund der immer komplexer werdenden Bauwerke und der hohen Anforderungen an Kosten, Termine und Qualität besteht die Notwendigkeit einer zunehmenden Digitalisierung des Planungsprozesses und einer stärkeren Vernetzung der am Bau beteiligten Personen. Die Methode des Building Information Modeling (BIM) bietet vom ersten Planungsschritt bis zur Bauausführung in dieser Hinsicht viele Vorteile, die auch für die Instandsetzungsplanung gelten.

Die Möglichkeiten der BIM-Methode in der Instandsetzungsplanung werden anhand eines Projektbeispiels dargestellt. Dabei werden die wesentlichen Planungsphasen nach RiLi-SIB berücksichtigt. Auf Grundlage des 3D-Modells eines Stahlbetonbauwerks können Schäden und Fotos lagegenau verortet und mit weiteren Attributen in eine Datenbank aufgenommen werden. Darauf aufbauend erfolgt die Planung weitergehender Untersuchungen, deren Lage und Ergebnisse im 3D-Modell ergänzt werden können. Diese umfassende Darstellung des IST-Zustandes erleichtert die Ermittlung von Schadensmechanismen sowie die  bauteilbezogene Planung von Instandsetzungsmaßnahmen. Weiterhin können die für die Ausschreibung benötigten Informationen aus der mitgeführten Datenbank entnommen werden. Abschließend dient das 3D-Modell zur Dokumentation der Ausführung.


Außergewöhnliche statische Maßnahmen bei der Instandsetzung einer Tiefgarage unter einem Wohn- und Geschäftshaus

Die in den Jahren 2018/ 2019 instandgesetzte Tiefgarage mit 54 Stellplätzen liegt unterhalb eines Wohn- und Geschäftshauses. Neben zahlreichen Wohneinheiten befi nden sich in dem Gebäude diverse gewerbliche Einrichtungen.

Sämtliche tragenden Bauteile im Inneren der Tiefgarage bestehen aus Stahlbeton. Der Hauptteil des Gebäudes wurde in den Jahren 1973 – 1975 geplant und erstellt. Weder die Bodenplatte noch die Sockel der aufgehenden Stützen und Wände sind zum Zeitpunkt der Erbauung gegen Tausalz geschützt worden.

Im Jahr 2017 fand eine umfangreiche IST-Zustandserhebung in der Tiefgarage statt. Aufgrund der ausgeprägten Schäden infolge chlorid-induzierter Korrosion an den Sockeln der aufgehenden Bauteile und der  Schubbewehrung in den Einzelfundamenten war eine umgehende Instandsetzung angezeigt. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wäre bei zahlreichen Stützen umlaufend ein Betonabtrag zwischen 60 und 80 mm bis auf eine Höhe von 40 cm notwendig gewesen. Der Tragwerksplaner legte fest, dass der Betonabtrag aus statischen Gründen unmöglich war, da bei einigen Stützen bis zu 240 Tonnen Last von der  Überbauung abzufangen waren.

Die Fundamente waren stark geschädigt, so dass ein Betonabtrag von 10 cm auf den Draufsichten notwendig war. Die Restquerschnitte der Fundamente im Bauzustand waren statisch zu gering. Im vorliegenden  Beitrag wird das Instandsetzungskonzept mit dem Fokus auf die statisch außergewöhnlichen Vorarbeiten erläutert und die Umsetzung vor Ort im Detail dargestellt.


Ein Blick über den Tellerrand – Wie gehen andere EU-Länder mit Defi ziten in der EN 1504 um?
Beispiel Österreich – Betoninstandsetzung im Ingenieurbau bzw. Tunnelbau – aktuelle Projekte

Als Basis sämtlicher Ausführungen und Planungen im Zusammenhang mit konstruktiver Betoninstandsetzung ist die EN1504 in der gültigen Fassung heranzuziehen. Daneben gibt es in Österreich den Verein der  österreichischen Bautechnikvereinigung (OEBV), welcher auf dieser Grundlage in etlichen Arbeitskreisen die weitere Umsetzung und Festlegung von Richtlinien, Leitfäden & Qualitätsstandards entwickelt.

Der Vortrag soll einen Überblick über die Instandsetzung in Österreich und die damit verbundene Umsetzung der EN1504 samt weiteren Regelwerken und Festlegungen geben. Weiter werden im Vortrag die wichtigsten österreichischen Richtlinien kurz vorgestellt. Darunter fallen z.B. die RILI „Erhaltung und Instandsetzung“, „Spritzbeton“ und „Erhöhter baulicher Brandschutz für unterirdische Verkehrsbauwerke“.

Die Umsetzung in der Praxis wird anhand von abgewickelten Baustellen der Fa. VOGL.PLUS GmbH erläutert bzw. vorgestellt.


Licht am Ende des Tunnels – die neue Technische Regel „Instandhaltung von Betonbauteilen“ des DIBt

Seit dem Jahr 2007 wird an der Instandhaltungs-Richtlinie (IH-RL) als Nachfolger der RL SIB des DAfStb gearbeitet. Der Gelbdruck der IH-RL liegt seit Juni 2016 vor.

Da derzeit eine Fertigstellung der IH-RL nicht  absehbar ist, wurde von der ArgeBau beschlossen, eine technische Regel zur Spezifi kation von Leistungsmerkmalen und Anforderungen an Produkte für die  Instandsetzung von Betonbauteilen zu erstellen, mit deren Hilfe Anforderungen an Bauprodukte projektspezifi sch erfüllt werden können. Dieses für alle am Bau Beteiligten wertvolle Hilfsmittel wird von einer  Projektgruppe innerhalb des Deutschen Instituts für Bautechnik erstellt. Die bereits im Jahr 2017 überarbeiteten Fassungen der ZTV-ING – Teile 3.4 und 3.5 sowie ZTV-W LB 219 werden im Zuge der Erstellung dieser technischen Regel berücksichtigt, so dass zukünftig, soweit möglich, einheitliche Anforderungen an Produkte für die Betoninstandsetzung innerhalb und außerhalb des Regelungsbereichs der Landesbauordnungen gestellt werden.


Baurecht: Prüf- und Hinweispfl ichten in der Angebots- und Ausführungsphase

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet...“. Das Bestehen (oder vielmehr Behaupten) von Prüf- und Hinweispfl ichten ist auf der Baustelle und insbesondere bei der Auseinandersetzung über Planungs- und/oder Ausführungsfehler ein alles andere als seltenes Thema. Wer aber wann was genau wie zu prüfen hat (und was dann auch noch zu tun ist), stellt die Praxis immer wieder vor Probleme. Dies, obwohl das Bestehen  der „Bedenkenhinweispfl icht“ seit jeher zumindest abstrakt bekannt ist. Es ist an der Zeit, die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und mögliche Wege für die Zukunft zu zeigen – insbesondere auch dazu, wo vielleicht auch einmal die Grenze des Hinweises sein sollte oder sogar sein muss. Denn manchmal ist dann auch Reden doch nur Silber.“

Nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Tätigkeitsgebiet: Bauvertragsrecht

Veranstalter: Landesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken Baden Württemberg + Bayern e.V.

Adresse: Dortmund

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